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Raus an die frische Luft – Praktiku(h)m auf dem Bauernhof

Hey,
ich bin Antje, 20 Jahre alt und zurzeit im 2. Lehrjahr bei der Raiffeisenbank eG, Moormerland. Im Rahmen der Ausbildung hat meine Bank ein dreitägiges Praktikum auf einem landwirtschaftlichen Betrieb angeboten, um mal in einen anderen Beruf reinzuschnuppern. Ich dachte mir, dass das nicht nur interessant klingt, sondern bestimmt super spannend wird – also warum nicht? Somit habe ich Ende August an dem Praktikum teilgenommen und es nicht bereut!

Drei Tage war ich auf dem Hof der Familie Haßbargen, der sich für das Praktikum zur Verfügung stellte, eingesetzt und habe eine Menge Einblicke in die Landwirtschaft gewonnen. Familie Haßbargen betreibt nicht nur einen sehr großen Hof mit viel Milchvieh in Ihlow-Ostfriesland, sondern ist auch sehr erfolgreich was die Tierzucht betrifft. Gemeinsam mit einem Auszubildenden vom Hof durfte ich beim Füttern, Umweiden und Melken der Kühe mithelfen. Sogar die Geburt eines Kalbes habe ich miterlebt. Es war nur eines von vielen schönen und lehrreichen Ereignissen. Allgemein galt es tatkräftig mit anzupacken und keine Scheu vor Tieren oder großen Geräten wie Treckern und anderen Fahrzeugen zu haben. Schließlich war das für diese drei Tage der „Hauptarbeitsplatz“, welcher sich natürlich deutlich von dem Arbeitsalltag in der Bank unterscheidet.

Nun fragt ihr euch bestimmt, was das Ganze mit der Bankausbildung zu tun hat und was dieses Praktikum bringen sollte? Zum einen sind die Landwirte eine unserer wichtigsten Kundengruppen, insbesondere wenn man auf die Gründung der Genossenschaftsbanken zurückblickt. Zum anderen sind Landwirte Kunden, die oftmals bezüglich ihrer Leistung auf dem Betrieb und eventuell aufkommenden Sorgen unterschätzt werden.

Durch das dreitägige Praktikum gelang es mir, einen Einblick in diese Berufswelt zu erhalten und auch zu erkennen, was alles an einem solchen Betrieb hängt. Außerdem denke ich, dass man gegenüber den Landwirten in Zukunft mehr Verständnis aufbringen und einen besseren Bezug zu dem herstellen kann, was sie leisten müssen. Sie haben eine 7-Tage-Woche und der Beruf ist für sie nicht einfach nur ein Job, sondern eine Lebensform!

Zu unserer genossenschaftlichen Idee gehört ja u.a. die Regionalität. Wie bekommt man einen besseren Bezug zu seinen Kunden, als sie direkt vor Ort zu besuchen? Letztlich kann ich sagen, dass mir diese paar Tage enorm viel Spaß gemacht haben. Auch wenn es manchmal sehr anstrengend war, würde ich es auf jeden Fall nochmal machen und definitiv empfehlen! Somit bin ich echt froh, dass uns diese Gelegenheit angeboten worden ist.

Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Einblick erhalten!

Viele Grüße,
Antje

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